Süd-Norddeutsche Verbindungsbahn
Nr. 13 - 44

Die k.k. privilegierte Süd-Norddeutsche Verbindungsbahn (SNDVB) erhielt 1858/1859 achtundzwanzig Güterzug-Schlepptenderlokomotiven von der Lokomotivfabrik Hartmann in Chemnitz. Da sie auch Personenzüge führen sollten, erhielten sie größere Räder. 1870 wurden vier weitere Maschinen von Hartmann nachgeliefert. Bei der k.k. privilegierte Österreichische Nordwestbahn (ÖNWB) bildeten sie später die Reihe IVa und erhielten die Nummern 101130. Die Lokomotiven hatten Innenrahmen und Innensteuerung.

18871890 wurden zwölf Maschinen rekonstruiert, wobei ein stärkerer Kessel zum Einbau kam, der Sanddom versetzt und ein besseres Führerhaus installiert wurde. Diese Lokomotiven wurden nun von der ÖNWB als Reihe IVb bezeichnet. Zwischen 1891 und 1896 wurde ein Großteil der Maschinen ausgemustert. Als nur mehr Lokomotiven der Reihe IVb verblieben, wurden sie als Reihe IV bezeichnet.

Nach der Verstaatlichung 1909 reihte die k.k. Staatsbahnen (kkStB) die zwölf Maschinen als Reihe 133 ein, sechs davon kamen nach dem Ersten Weltkrieg zur Staatsbahn der Tschechoslowakei (ČSD), die nur mehr zwei Stück in ihr Schema als 311.2 aufnahm. Sie wurden 1927 kassiert.



ÖNWB 104
Tschechische Republik
20. 1. 2018

Tradition tschechischer Briefmarkengestaltung


Technische Daten

Gesellschaft SNDVB
Nummern 13 - 44
Hersteller Hartmann
Fahrwerk 0-6-0 (C)
Spurweite 1435 mm
Rostfläche 1,25 m²
Heizfläche 93,2 m²
Dampfdruck 7 kp/cm²
Zylinder-Ø (2) 410 mm
Kolbenhub 610 mm
Treibrad-Ø 1389 mm
Länge ? mm
Gesamtgewicht 55,6 t
Dienstgewicht 30,75 t
Reibungsgewicht 30,75 t
Geschwindigkeit 50 km/h
Baujahre 1858, 1859, 1870